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Schmerzen und Krankheiten werden in vielen Fällen durch
Konfliktenergie ausgelöst. Mit Hilfe der Konfliktorientierten
Stressauflösung kann die Ursache der Konfliktenergie
aufgespürt und beseitigt werden. Konfliktenergie kann verschiedene
Krankheitssymptome beim Menschen hervorrufen, wenn Sie lange genug
anhält. Konfliktenergie ist eine elektrische Spannung, die sich im
Gehirn bei Stresssituationen auflädt (nachweisbar als
’Ring-Artefakte’ oder ‚Hamersche Herde’). Ist
die Spannung groß genug, dann entsteht ein
Spannungsüberschlag und die Energie wird über eine
angrenzende Nervenbahn an das zugehörige Organ abgeleitet. Dieser
elektrische Strom verursacht Reizungen an diesem Organ, welche wiederum
zu Krankheitssymptomen führen können. Es wird jenes Organ
betroffen, dessen Nervenbahn sich in der Nähe des
Spannungsüberschlags befindet. Solange der Konflikt nicht
aufgelöst ist, baut sich die Konfliktenergie immer wieder neu auf
und entlädt sich über die anliegende Nervenbahn. Es kann zu
einer chronischen Reizung und Funktionsbeeinträchtigung des Organs
kommen (Psychosomatische Störung).
Die Konfliktenergie kann also beispielsweise ein Zucken im Auge,
Magenbeschwerden, Migräne, Verstopfung, Schlafstörung,
häufige Erkältungen, Depressionen, Burn out,
Stoffwechselstörungen, Entzündungen, Geschwüre,
Allergien, Hautausschläge usw. auslösen. Die ganze Bandbreite
der Krankheiten kann man hier aufführen.
Warum kann eine solche Konfliktenergie überhaupt entstehen? Die Konfliktenergie entsteht, wenn ein
Verdrängter Seelischer Konflikt (VSK) vorliegt.
Der VSK entsteht in einer Lebenssituation, die in diesem Moment nicht
verarbeitet werden kann, also verdrängt wird. Bei schwerwiegenden
Vorkommnissen, ist die Wahrscheinlichkeit eines VSK sehr groß:
Geburt, Scheidung, Unfall, Operation, plötzlicher Tod von nahe
stehenden Personen, Vergewaltigung, Misshandlung, Kriegserlebnisse, etc.
Alle 1,5 Stunden wechselt die Dominanz der Gehirnhälften von einer
Seite zur anderen. Wenn die rechte Gehirnhälfte aktiv ist, dann
besteht eine größere seelische Verwundbarkeit und die Gefahr
für ein VSK steigt. Ein VSK kann dann beispielsweise auch in
folgenden banalen Situationen entstehen: Streit, negatives
Schulerlebnis, Betrug, Enttäuschung.
Die eintretende Situation ist in diesem Moment neu und sehr
schmerzlich, so dass sie bei der betroffenen Person einen Schockzustand
auslöst. Die Situation kann in diesem Moment nicht verarbeitet
werden, es erfolgt oft eine Verdrängung des Erlebten. Bestimmt
sagen Sie sich an dieser Stelle: „Das mag vielleicht für
andere zutreffen, aber bei mir ist das aber nicht so.“ Oder:
„Mir fällt keine Situation ein, in der ich schockiert genug
gewesen bin, dass eine solche Verdrängung hat stattfinden
können“. Hierzu sollten Sie wissen, dass genau dies der Sinn
und Zweck der Verdrängung ist. Eine Verdrängung hat die
ausgeprägte Eigenschaft, dass sie vom Unterbewusstsein so perfekt
durchgeführt wird, dass wir uns später überhaupt nicht
mehr erinnern können, dass es diese schmerzliche Situation einmal
gegeben hat. Und genau das ist das tückische bei einer
Verdrängung: Sie ist nicht mehr im Bewusstsein vorhanden und
deshalb erinnert man sich absolut nicht daran. Diese Situation des
unerträglichen seelischen Schmerzes wurde im Gehirn vom
Bewusstsein vollkommen abgetrennt. Es ist ein verdrängter
seelischer Konflikt (VSK) entstanden. Am Ende dieses Artikels habe ich
ein paar Kontrollfragen aufgeführt, an den Sie eine
Verdrängung erkennen können.
Ein VSK ruht nicht. Im Unterbewusstsein arbeitet er weiter und zwar
immer dann, wenn die Person in eine Situation kommt, die in irgendeiner
Weise etwas mit der damaligen Situation zu tun hat, in welcher der VSK
entstanden ist. Zum besseren Verständnis möchte ich Ihnen
hierzu ein Beispiel aufführen:
Eine Mutter möchte einkaufen gehen und muss Ihr 4 jähriges
Kind mitnehmen. Das Kind bekommt gesagt, es solle sich anziehen. Die
Mutter ist in Eile. Das Kind bindet sich gerade selbst die Schuhe zu.
Zum ersten Mal hat es das Gefühl, es alleine zu schaffen. Es ist
mächtig stolz und freut sich ungemein es seiner Mutter zu zeigen.
In diesem Moment kommt die Mutter und sagt in einem gestressten Ton:
KOMM LASS DAS, DU BIST NOCH ZU KLEIN, DAS KANNST DU NICHT. Die Mutter
ergreift die Schuhe und bindet die Schuhe. Das Kind ist sprachlos, weil
es überhaupt nicht mit dieser Reaktion gerechnet hat, es
gerät in einem Schockzustand. Alle Umstände, die jetzt mit
dieser Situation verbunden sind werden vom Unterbewusstsein
abgespeichert. Das kann beispielsweise die Farbe des Kleides der Mutter
sein, der Geruch eines Reinigungsmittels mit dem zuvor gerade der
Fußboden gereinigt wurde, das Geräusch eines Lastwagens, der
in diesem Moment vorbeigefahren ist, der Geschmack, den das Kind im
Mund hat.
Wenn diese Person dann im späteren Leben mit dieser Emotion oder
der Farbe, dem Geruch, dem Geräusch oder dem Geschmack
konfrontiert wird, dann kann dieser VSK wieder angesprochen werden. Es
entsteht unterbewusst Stress. Dieser Stress baut im Gehirn eine
Konfliktenergie auf, die sich an benachbarte Nervenbahnen entlädt.
Die betroffenen Organe werden gereizt und werden in Ihre Funktion
gestört. Ein Krankheitssymptom entsteht. In diesem Fall
könnte es beispielsweise eine allergische Hautreaktion auf ein
Reinigungsmittel sein.
Hier macht es wohl keinen Sinn den Hautausschlag mit einer Salbe zu
behandeln, weil die Salbe den VSK nicht behebt.
Um das Krankheitssymptom zu beheben, muss der VSK aufgelöst
werden. Durch eine reine Gesprächstherapie ist dies kurzfristig
nicht möglich, weil der VSK dem Bewusstsein nicht mehr
zugänglich ist.
Mit der Konfliktorientierten Stressauflösung kann man für den
Patienten schonend an den VSK herankommen. Die Methode ist sanft aber
sehr wirkungsvoll.
Sobald der VSK aufgelöst ist verschwinden die Symptome.
Mit Hilfe der Konfliktorientierten Stressauflösung kann der
Therapeut unter anderem herausfinden, welche Emotionen für Psyche
und Körper belastend sind. Dies funktioniert mit einem
kinesiologischen Muskeltest.
Der Therapeut fragt anhand eines Fragekatalogs systematisch bestimmte Emotionen beim Patienten ab.
Wenn beispielsweise der Magen belastet ist, dann werden u. a. folgende Emotionen abgefragt:
Nicht mögen,
machtlos,
gebrochener Wille,
überlastet,
überfordert,
Groll,
Hass,
lustlos,
usw.
Nach jeder Abfrage einer Emotion testet der Therapeut den Muskel des
Patienten, ob er stark oder schwach ist. Der Muskel wird dann schwach,
wenn die Emotion die abgefragt wurde, für den Patienten belastend
ist, weil hier ein VSK dahinter verborgen liegt.
Nach der Ermittlung der belastenden Emotionen wird eine Methode
angewandt, um den VSK mit der Hirnrinde zu verbinden, so dass diese
Emotionen nicht mehr zu Belastungen führen.
Damit eine Anbindung zu anderen Gehirnbereichen erfolgen kann, muss
eine neue Eiweißverbindung hergestellt werden. Das wird dadurch
erreicht, dass der Patient die ermittelte Emotion für mindestens 2
Minuten ständig wiederholt. Während dieser Wiederholung
schaut der Patient durch eine Farbbrille und bewegt seine Augen in eine
bestimmte Richtung. Die Farbe der Brille und die Bewegungsrichtung
werden vom Therapeuten per Muskeltest ermittelt. Jede Emotion wird dann
mindestens 2 Minuten angebunden. Der Therapeut fragt dann am Ende nach,
ob die Emotionen ausreichend angebunden worden sind, so dass diese vom
Unterbewusstsein best möglichst verarbeitet werden können. Im
Bedarfsfall erfolgt eine Wiederholung der Anbindung.
Nach einer Therapeutischen Sitzung sollte man eine Woche abwarten,
damit die verdrängten Emotionen über die neuen
Eiweißverbindungen ausreichend vom Unterbewusstsein über die
Träume verarbeitet werden können.
In dieser Zeit bemerkt der Patient evt. ein wenig Unruhe in sich und er
träumt intensiver. Er bemerkt auch in alltäglichen
Situationen, dass er sich auf einmal anders verhält.
Durch diese Maßnahme wird die das Organ von der Konfliktenergie befreit.
Im Durchschnitt werden ca. 7 bis 10 Sitzungen benötigt, um den VSK zu beseitigen.
> Empfehlenswerte Heilpraktiker
VSK = Verdrängter Seelischer Konflikt
Kontrollfragen zum Austesten, ob Verdrängungen vorliegen
(Fragen aus dem Buch von Andreas Dahlberg, Der Weg zum wahren Reiki Meister)
Wenn Sie auch nur ein paar dieser Fragen mit ja beantworten können
dann liegt vermutlich ein verdrängter seelischer Konflikt vor, der
in der Zeit zwischen der Geburt und der Pubertät entstanden ist.
Geraten Sie immer wieder in die Abhängigkeit von einem anderen Menschen, insbesondere Liebesbeziehungen?
Haben Sie ein starkes Verlangen nach Aufmerksamkeit, Zuneigung, Liebe
von anderen Menschen, neigen Sie dazu nie genug zu bekommen?
Neigen Sie zu Süchten – Alkoholsucht, Fresssucht, Eifersucht, etc?
Erleben Sie Beziehungen immer wieder als Enttäuschung?
Haben Sie das Gefühl dass Ihre Bedürfnisse nur durch andere Menschen befriedigt werden können?
Tun sie viele Sachen um Beachtung und Anerkennung zu erzielen?
Streben Sie sehr nach Materiellem?
Kommen Sie oft in Situation in denen Sie die Kontrolle verlieren?
Haben Sie wenig Selbstwertgefühl?
Mistrauen Sie anderen Menschen übermäßig?
Leiden Sie unter Depressionen?
Wenn Sie auch nur ein paar der folgenden Fragen
mit ja beantworten können dann liegt vermutlich ein
verdrängter seelischer Konflikt vor, der aufgrund der
Lebensumstände entstanden ist.
Gibt es etwas, das Sie in ihrem Leben ablehnen? Was ist es?
Gibt es etwas, das Sie in ihrem Leben als schlecht erachten? Was ist es?
Haben Sie oft das Gefühl, so möchten Sie niemals sein? Wie möchten sie nicht sein?
Gibt es Menschen mit denen Sie immer wieder über ein und dasselbe
Thema streiten? Über was streiten Sie?
Gibt es in ihrem Leben Situationen, die immer wieder passieren? Welche Situationen sind das?
Gibt es Situationen, in denen Sie sich positiv verhalten wollten, es aber dann doch nicht getan haben?
Gibt es Situationen in denen Sie jemanden helfen wollten, es aber dann doch nicht getan haben?
Warum haben Sie es nicht gewagt sich positiv zu verhalten oder zu helfen.
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